auf dem absprung

    auf dem absprung

    da ich schon seit längerem das starke gefühl habe, daß phlog ein sinkendes schiff ist (genau wie das blog von 2osix damals), habe ich mich nach einem neuen boot umgeschaut - und hier gefunden: http://sevenload.de/mitglieder/zora

    ist zwar nicht ganz dasselbe (phlog war vom konzept her einfach unschlagbar!), aber zum schippern wird es reichen... und man gewöhnt sich sowieso.

    so whoever you are
    wherever you are
    all the best from me

    sollte bei phlog der motor doch wieder anspringen (woran ich allerdings nicht glaube (siehe forum)), bin ich wahrscheinlich gleich wieder hier ;)

    glückspilz!?! Oo

    glückspilz!?! Oo

    bin ich ein glückspilz, nur weil mir vom vielen harten husten noch nicht die fruchtblase geplatzt ist?
    oder weil der muttermund noch rank und schlank ist?
    noch keine wehen ausgelöst wurden?

    bestimmt.
    bestimmt bin ich ein glückspilz.

    egal, wie elend es mir immer noch geht.
    und egal, daß es so gar nicht besser werden will.

    ich sehe das glas halbvoll. warum auch immer Oo

    es brennt im kessel.

    es brennt im kessel.

    und es brennt immer weiter. ich komme nicht runter, ich komme nicht zur ruhe.
    bin entzündet. seit wochen. bin ein flächenbrand.

    aber heute lösche ich. wasser auf die flammen. es muß mal sein.

    ob es gelingt, ist immer eine andere frage...

    jedenfalls beginnt heute der mutterschutz.

    trübe aussichten

    trübe aussichten

    trotz zaghaftem sonnenschein. betrübt. trübe. freudlos.

    will nicht in die berge fahren. will nicht da hoch. will nicht bleiben. will nicht die nächte durchwachen. und will nicht weg vom fenster sein.

    will einfach nicht. aber muß.

    wieder eine woche. immerzu fahren oder in eine dunkle grube fallen.
    die auswahl ist schmal und so betrüblich wie die aussichten.

    fertig.

    fertig.

    jeden abend hammerfertig, erschöpfung pur... von dem programm, das ich mir antue. gerne antue. irgendwie geht jetzt gerade noch mal viel.
    vielleicht zuviel. sagt der eine oder andere.
    finde ich nicht. sage ich. und greife zum schwingschleifer und bearbeite das nächste brett.

    ab ins auto

    ab ins auto

    und ab in die berge. hochfahren. catsitten. dann fünf tage hin und her pendeln. fliegende wechsel. wechselnde standorte.

    gut, daß mein auto bis ende des monats noch tüv drauf hat. danach ist schicht... wird hart: die trennung nach 11 jahren. was ich in und mit diesem damals schon alten auto alles erlebt habe, widerspiegelt mein ganzes erwachsenes leben.
    fühlt sich an, als müßte man einen anker zur eigenen geschichte abgeben.

    aber nicht darüber nachdenken... zwei gemeinsame wochen haben wir immerhin noch.

    viel

    viel

    bin viel zu viel zu fuß
    viel zu viel zu lange
    viel zu viel zu viel

    tut viel weh
    nach viel zu vielen stunden
    viel zu viel laufend
    viel aua danach
    aber viel lust dabei

    viel leben ist viel gut